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Meisterschaft Tête-á-tête (Halle)

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Bericht zur Landeshallenmeisterschaft im TàT am 23.01.2011 in Düsseldorf

Bericht zur Landeshallenmeisterschaft im TaT am 23.1.11 in Düsseldorf

Für die Endrunde der Landeshallenmeisterschaft im TaT am 23.1.11 in Düsseldorf hatten sich in den Qualifikationen nur Marc May und Daniel Schmitz von PUR Lintorf qualifiziert.

In einem spielstarken Teilnehmerfeld von 32 Spielern traten sie am Sonntag an, um in 5 Runden Schweizer System den Landesmeister zu ermitteln.

In der ersten Runde musste Marc gegen Michael Rieck aus Coesfeld ran und gewann letztlich souverän zu 8. Daniel hatte es etwas schwerer, da sein Gegner, Klaus Maciuga aus Mülheim sehr stark schoss und gut legte. Daniel lag schnell 0:5 und 4:9 hinten. Dann legte er die Sau jenseits der 9 Meter und Klaus bekam Schwierigkeiten mit seiner Präzision, so dass Daniel am Ende immer besser ins Spiel kam und zu 11 gewann. Ein guter Auftakt der beiden.

In der zweiten Runde traf Marc auf Daniel Bec aus Münster, eine schwere Aufgabe, da Daniel zu den besten NRW Spielern gehört. Auf der schwierigen Bahn 1 kam Marc Legetechnisch hervorragend zurecht während Daniel an dieser Bahn verzweifelte. Marc führte schnell souverän über 6:1 mit 10:3. Daniel stellte seine Taktik um und schoss auf alles. Diese Taktik brachte kurzfristig Erfolg. Er kam auf 10:11 heran, bevor Marc den Sack zumachte. Zu 10, ein schöner Erfolg. Daniel hatte es mit Hermann Streise, einem Bundesligaspieler aus Ibbenbüren zu tun. Er ließ von Anfang an mit guten Lege- und hervorragenden Schussleistungen keinen Zweifel daran aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen würde. Hermann hatte dem nichts entgegenzusetzen, so dass Daniel am Ende souverän zu 7 gewann. Beide mit 2 Siegen zum Auftakt. Weiter so.

In der dritten Runde hatte es Marc mit Martin Wanka aus Köln zu tun. Diese Runde gewann er locker zu 3, da Martin den Guten Legekugeln von Marc nichts entgegenzusetzen hatte und früh einsah, dass jede Gegenwehr sinnlos war. Daniel hatte es mit Thomas Göltl (jetzt Ahlen), dem mehrmaligen Ruhrgebietsmeister zu tun. Ein schweres Kaliber., hatte Thomas zuvor doch beide Spiele zu 2 gewonnen. Am Anfang gelang es Daniel nicht, sich auf der Bahn einzustellen. Thomas ging schnell 5:0 in Führung, ehe Daniel seine Taktik umstellte und auf die Kugeln schoss, statt zu legen. Mit seiner sehr hohen Trefferquote schaffte Daniel schnell den Anschluss zum zwischenzeitlichen 5:5. Auf der längeren Distanz, auf der Daniel nun spielte kam er mit seinen Legeleistungen nun besser zurecht als Thomas und gestaltete das Spiel letztlich souverän zu 8. Beide PUR Spieler mit 3 Siegen unter den letzten 4 Spielern ohne Spielverlust.

Schade, dass die Setzliste nun Marc gegen Daniel gegeneinander zuloste, während im anderen „Halbfinale“ Marco Schumacher aus Münster gegen Alfred Hovekamp aus Brühl spielen konnte.

Sei`s drum. Es stand jetzt schon fest, dass auf jeden Fall ein PUR Spieler im Finale um den Landesmeistertitel stand.

Im Spiel der beiden PUR Spieler konnte Marc nicht an seine guten Legeleistungen aus den vorherigen Spielen anknüpfen, so dass Daniel mit einer durchschnittlichen Leistung das Spiel letztlich deutlich zu 5 gewann. Es ist immer schwer, gegen eigene Mitspieler zu spielen. Meistens geraten diese Spiele mehr zur Nervenschlacht mit sich selber, als zu einer guten Partie.

Daniel nun im Finale, Marc noch hervorragend platziert, den dritten oder gar 2. Platz im Visier.

Marc spielte in der letzten Runde gegen Klaus Maciuga aus Mülheim. Diese Partie wog hin und her. Mal der eine vorne, mal der andere. das Spiel blieb bis zum Ende ganz eng. Bei 10:11 hatte Marc die Chance, für Schluss zu schießen, streifte Klaus Kugel aber nur, so dass nur ein Punkt dabei raus kam. In der letzten Aufnahme nutzte Klaus dann seine erste Chance selber für Schluss zu schießen und traf. Leider 11:13 verloren. Drei Siege, ein schöner Erfolg, es hätte durchaus mehr sein können. Am Ende bedeutete das für Marc den 7. Platz.

Im „Finale“ um den Landestitel stand Daniel nun gegen Marco Schumacher aus Münster. Marco hatte bis dato alle Spiele deutlich und souverän wegen seiner außerordentlich guten Schießleistungen gewonnen.

In einem lange Zeit offenen Spiel konnte sich keiner der beiden absetzten. Mal machte der Eine den Punkt, mal der Andere. Bis zum Stand von 8:9 aus Daniels Sicht ging es sehr ausgeglichen zu. Dann konnte Daniel einen 2 er verbuchen und ging 10:9 in Führung. Es näherte sich in einem dramatischen Spiel mit sehr guten Lege- und Schussleistungen beiderseits, die letzte Aufnahme. Daniel spielte auf 9 Meter und legte seine erste Kugel ca. 50cm links hinter die Sau. Marco seine erste Kugel ca. 80 cm auf die rechte Seite hinter die Sau. Auf einem schweren Boden beides gute Kugeln. Nun schoss Marco auf Daniels Kugel und verfehlte diese knapp. Auf Grund der Tatsache, dass der 11. Punkt von Daniel lag und dieser noch 2 Kugeln auf der Hand hatte, entschloss sich Marco zu einem zweiten Schuss auf die Punktekugel. Auch dieser verfehlte knapp ihr Ziel. Daniel nun mit der Chance, mit seinen beiden Kugeln das Spiel zu beenden. Die erste kam zu kurz. Keine Chance diese mit der dritten noch als Punkt „reinzuspielen“. Also entschloss sich Daniel zum Schuss auf Marco einzige, im Spiel verbliebene Kugel. Ein Schuss, ein Treffer, Marcos Kugel im Aus, Daniels zwar auf der Nachbarbahn aber noch im Spiel. 13 liegt………. der Rest war nur noch Jubel.

Daniel ist Landesmeister.

  
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